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Fifty Million Shades of Grey – Helligkeit & Kontrast bei Gaming Monitoren

LG 29UC97C-B.AEU 73,7 cm (29 Zoll) Monitor (HDMI, USB, 5ms Reaktionszeit) - 1
Es gibt eine Vielzahl an Kriterien, die sich maßgeblich auf die BildqualitĂ€t eines Gaming Monitors auswirken. Mit die Wichtigsten sind die Helligkeit und der (direkt damit einhergehende) Kontrast.

Die Helligkeit von Monitoren

Die Helligkeit, in der ein Gaming Monitor Bilder darstellen kann, hĂ€ngt zum Teil von seinem Panel, aber vor allem von seiner Hintergrundbeleuchtung ab. Ältere Modelle und Monitore des untersten Preissegments verwenden als Hintergrundbeleuchtung einfache Leuchtstoffröhren, die aber aus gleich mehreren Gesichtspunkten heraus lĂ€ngst als veraltet gelten.

Zu den Hauptpunkten gehört dabei, dass zeitgemĂ€ĂŸe LED-Backlights, also Hintergrundbeleuchtungen auf Basis der LED-Technologie, viel energieeffizienter als Leuchtröhren arbeiten.

TatsĂ€chlich sind sie sogar derart energieeffizient, dass LED-Monitore unter BerĂŒcksichtigung der Betriebskosten ein deutlich besseres PreisleistungsverhĂ€ltnis als vermeintlich gĂŒnstigere Monitore mit Leuchtröhren bieten.

 
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WeiterfĂŒhrende ErwĂ€hnung verdient, dass LED-Backlights trotz ihrer ĂŒberragenden Energieeffizienz deutlich leuchtstĂ€rker als Leuchtröhren sind. Ein weiterer Vorteil von LED-Hintergrundbeleuchtungen ist, dass sie die komplette BildflĂ€che bis in die BildrĂ€nder und Bildecken hinein beleuchten.

Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass LED-Backlights einzelne Bildbereiche individuell auf den Punkt genau aufhellen beziehungsweise abdunkeln können, was sich wiederum positiv auf den Bildkontrast auswirkt.

Ungeachtet dessen sind LED-Backlights im Gegensatz zu Leuchtröhren sehr strahlungsarm und zudem auch völlig frei von hochgiftigem Quecksilber.

Der Kontrast von Monitoren

Der Kontrastwert bezieht sich auf das Spektrum an Graustufen, die ein Gaming Monitor zwischen seinem hellsten Weiß und seinem dunkelsten Schwarz darstellen kann. Allerdings muss hierbei direkt darauf hingewiesen werden, dass es neben dem eigentlichen Kontrast noch einen dynamischen Kontrast gibt.

Mit eigentlichem oder gemeinhin auch als natĂŒrlich bezeichnetem Kontrast ist vereinfacht erklĂ€rt der Kontrast gemeint, den ein Gaming Monitor alleine vonseiten seines Panels auf Basis der tatsĂ€chlichen Kontrastwerte, die die Grafikkarte ausgibt, darstellen kann.

Die namensgebende Besonderheit des dynamischen Kontrastes ist, dass der natĂŒrliche Kontrast mithilfe der Hintergrundbeleuchtung intensiviert wird. Entsprechend dazu fallen die Herstellerangaben bezĂŒglich des dynamischen Kontrastes auch um ein Vielfaches höher als die Angaben in Bezug auf den natĂŒrlichen Kontrast aus.

So ist es zum Beispiel möglich, dass ein Gaming Monitor mit einem natĂŒrlichen KontrastverhĂ€ltnis von 1.000:1 einen dynamischen Kontrastwert von 50.000.000:1 und darĂŒber erreicht.

Wenn es um den dynamischen Kontrast geht, darf nicht verschwiegen werden, dass Spieler ihn zu Anfangszeiten hÀufig deaktivierten.

Grund dafĂŒr war, dass die Bilddarstellung durch das dynamische Aufhellen und Abdunkeln unter gewissen UmstĂ€nden zu „Flackern“ schien oder allgemein recht unruhig wirkte.

Da die besagten Probleme nicht zuletzt aufgrund der zuvor erwĂ€hnten VorzĂŒge hochmoderner LED-Backlights heutzutage kaum noch auftreten, solltest Du Dich im Zweifelsfall aber dennoch fĂŒr einen Gaming Monitor entscheiden, bei dem beide Kontrastwerte, also der natĂŒrliche und der dynamische Kontrast, möglichst hoch ausfallen.


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